Schau ma’mal
Schau ma mal
“Schau ma mal” ist, das weiß jedes Kind zwischen Flensburg und Garmisch, eine vom deutschen Fußballgott Franz Beckenbauer gern und häufig benutzte idiomatische Redewendung. Sie verweist auf ein in der näheren Zukunft liegendes ambivalentes Ereignis. Im Subtext klingt dabei eine schier unbezwingbare Gelassenheit gegenüber den Imponderabilien des Seins an.
Säer und Ernter
“Schau ma mal” kann nur ein grundsätzlich positiv gestimmter, von der Herrlichkeit Gottes und der Kompetenz der deutschen Innenverteidigung überzeugter Mensch sagen. Nicht wortwörtlich, sondern gestisch sagen die Bayern schon seit Jahrhunderten “Schau ma mal”. Seit Jahrhunderten nämlich vertrauen sie auf das Morgen und Übermorgen.
